Suchtberatung
Unsere Adresse:
Suchtberatung
des Diakonischen Zentrums Serrahn e.V.
Am Pfarrhof 20
18292 Serrahn
Telefon: 038456 / 625-34
Telefax: 038456 / 625-49
e-mail: suchtberatung@dzs-ev.de
Suchtmittel ausprobieren, ab und zu nehmen, öfter, regelmäßig..., die Übergänge sind fließend. Nicht jeder, der Suchtmittel nimmt, wird abhängig, es besteht jedoch die Möglichkeit dazu.
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Darum bieten wir Ihnen die Gelegenheit, in einer vertraulichen Atmosphäre mit Fachleuten darüber zu reden. Sie haben die Möglichkeit, sich die eigene Situation bewusster zu machen, mehr Einblick zu gewinnen:
- Welche Rolle spielt das Suchtmittel in meinem Leben?
- Welche Funktion hat riskantes Verhalten?
- Auf was kommt es für mich wirklich an?
Wir haben nicht die Absicht, Ihnen etwas vorzuschreiben, sondern gehen individuell und umfassend auf Ihre Lage ein.
Da die SOS-Aufnahmestation direkt mit der Suchtberatungsstelle auch räumlich verbunden ist, ergibt sich für die Mitarbeiter der Suchtberatungsstelle die gute Gelegenheit, die Klienten, die in der SOS-Aufnahmestation untergekommen sind intensiv kennenzulernen, was die Antragstellung auf stationäre oder ambulante Entwöhnungsbehandlung sehr erleichtert. Die Klienten wiederum lernen auch die Suchtberater kennen und zwar viel intensiver als dies in einer der üblichen Suchtberatungsstellen möglich ist, da man sich den ganzen Tag sieht und miteinander zu tun hat.
Die wichtigste Voraussetzung für ein offenes Gespräch ist gegenseitiges Vertrauen. Aus diesem Grund achten wir genau auf die Einhaltung der Schweigepflicht. Es werden keine Informationen an Dritte herausgegeben. Nur unter dieser Voraussetzung besteht die Möglichkeit, uns den Vertrauensvorschuss zu geben, der nötig ist, um unser Angebot anzunehmen.
Die Beratung orientiert sich an unseren christlichen Grundsätzen und Ihren persönlichen Zielen. Dabei arbeiten wir mit verschiedenen Mitteln:
persönliche Beratung und Information:
- Telefonberatung
- Informationsgruppen
- psychosoziale Betreuung
- begleitende sozialarbeiterische Maßnahmen
- Partnergespräche
Vorbereitung und Vermittlung in:
Einzelberatung für alle Angehörige von suchtkranken Menschen:
Vor allem Ehepartner der von Abhängigkeitserkrankungen Betroffenen, aber auch weitere Angehörige aus dem jeweiligem Umfeld fühlen sich häufig hilflos und allein gelassen mit ihren Problemen, Ängsten und Sorgen im Umgang mit dem Suchtkranken. Häufig zeichnen sich einzelne Problembereiche ab:
- die offensichtliche Vergeblichkeit der Bemühungen zu helfen bei zunehmender Mut- und Hoffnungslosigkeit
- sich einstellende eigene körperliche und/oder psychische Beschwerden
- Drohungen und Kontrollverlust, gegenseitiges Misstrauen
- Geldsorgen
- Aggressionen
- Trennungsversuche
Dies sind nur ein paar Beispiele für Schwierigkeiten, die meist ein Klima von Verzweiflung und Resignation zwischen dem Suchtkranken und den Angehörigen entstehen lassen.
Hier können Einzelgespräche nützlich sein.
Wenn Sie unser Angebot annehmen möchten, bitten wir um telefonische oder persönliche Terminvereinbarung in der Beratungsstelle.